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Interkulturelles

2 Jahre lang war die Selbsthilfe-Kontaktstelle Duisburg Modellstandort für das Projekt „Migration und Selbsthilfe-Aktivierung“ (gefördert vom MGEPA, der AOK NordWest und der AOK Rheinland/Hamburg). Während der zweite Modellstandort Bielefeld russisch-stämmigen Bielefeldern den Selbsthilfe-Gedanken näher gebracht hat, kümmerten wir uns in Duisburg um die türkische Community.

Das Prinzip von Selbsthilfegruppen ist unter Menschen mit türkischer Zuwanderungsgeschichte wenig bekannt. Das Prinzip sich in Gruppen auszutauschen, dafür umso mehr. Zumeist handelt es sich um Freizeit- oder Gebetsgruppen. Die Idee sich mit zunächst fremden Menschen über ein gemeinsames Problem auszutauschen ist erst einmal neu.

Die Projektmitarbeiterinnen Baran Öztürk, Gülcan Boybeyi und Anja Hoppermann haben im Projektzeitraum unzählige türkischsprachige Gruppen in Kultur- und Moscheevereinen und in privaten Zusammenhängen aufgesucht und die Selbsthilfe vorgestellt. Häufig stießen sie auf starkes Interesse, gelegentlich sogar auf Selbsthilfe-Erfahrene. Ziel war es, Interessierten Wege in die Selbsthilfe zu eröffnen, unabhängig davon, ob eigene Gruppen gegründet oder bestehende besucht werden wollten.

Jetzt gegen Ende des Projektes zeigen sich erste zarte Ergebnisse. Es ist noch ein langer Weg bis die Selbsthilfe als bedenkenlose Hilfsmöglichkeit in der türkischen Community angekommen ist.

Wir als Duisburger Selbsthilfe-Kontaktstelle werden auch nach dem Projekt das Thema Migration und Selbsthilfe nicht aus den Augen verlieren.

 

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