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Selbsthilfe in Zeiten von Corona

Liebe Selbsthilfe-Engagierte,

seit dem 30.10.2020 liegt die Corona Schutzverordnung (CoronaSchVO) des Landes NRW in der Fassung vom 30.10.2020 vor.
Treffen von Selbsthilfegruppen bleiben danach auch weiterhin möglich. Relevant ist hier „§ 7 Weitere außerschulische Bildungsangebote“:
„(1) Ausbildungs- und berufsbezogene Aus- und Weiterbildungsangebote (…) sowie Angebote der Selbsthilfe sind unter Beachtung der Regelungen der §§ 2 bis 4a zulässig. Andere Bildungsangebote sind bis zum 30. November 2020 untersagt.“
Demnach können sich Selbsthilfegruppen unter Wahrung des Mindestabstandes von 1,5 Meter mit Maskenpflicht weiterhin treffen. Ausnahmen für Bildungsveranstaltungen nach § 6 und §7, die in § 2 und 3 geregelt sind, gelten für die Selbsthilfe nicht. Es gilt die Regelung der einfachen Rückverfolgbarkeit gem. § 4a.

Angesichts der allgemeinen Entwicklung ist aber – wie schon im Frühjahr – eine vorsichtige, zurückhaltende Vorgehensweise angebracht. Nicht alles was rechtlich – noch – möglich ist, sollte auch gemacht werden. Bitte immer nach Alternativen (Terminverschiebung, digitale Treffen etc.) suchen bzw. entsprechend beraten.

Selbsthilfegruppen treffen sich an den unterschiedlichsten Orten. Letzten endlich ist der jeweilige Anbieter des Raumes (Stadtteiltreff, Pfarrgemeinderat, Beratungsstelle etc.) verpflichtet, die Vorgaben der Corona Schutzverordnung zu gewährleisten.

Wenn diese eingehalten werden (können), spricht nichts gegen ein Gruppentreffen. Jedem „Raumanbieter“ steht es aber zu, für die Gruppentreffen eigene, strengere (!) Auflagen zu machen; das ist das Recht als „Hausherr“.



Informationen zur Maskenpflicht in Selbsthilfegruppen
(aktuell mit Gültigkeit bis 30.11.20)

Es gab Unklarheiten, ob laut Coronaschutzverordnung auch für die Treffen der Selbsthilfegruppen eine Maskenpflicht besteht.
Das zuständige Ministerium (MAGS) weist darauf hin, dass die „Angebote der Selbsthilfe“ den weiteren außerschulischen Bildungsangeboten“ (§ 7 Coronaschutzverordnung) gleichzusetzen sind. Entsprechend gelten die Regelungen nach §§ 2 bis 4a. Konkret heißt das:
Es „besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands bei Bildungsveranstaltungen nach § 7, die in Gebäuden und geschlossenen Räumen stattfinden“ (MAGS). Zudem ist die „besondere Rückverfolgbarkeit sicherzustellen (…) wenn zulässigerweise der Mindestabstand zwischen den Sitzplätzen nicht eingehalten werden kann“. In diesem Fall muss zusätzlich zur Erhebung der Daten ein Sitzplan erstellt und für 4 Wochen aufbewahrt werden.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung gilt vorerst bis zum 30.11. Sollten sich hier für die Selbsthilfe relevante Veränderungen ergeben, werden wir Sie informieren.



Die Geschäftsstelle der Kommunalen Gesundheitskonferenz und der Psychiatrie- und Suchtkoordination Duisburg hat in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfekontaktstelle eine gemeinsame Arbeitshilfe für die Duisburg Selbsthilfegruppen in Zeiten von Corona verfasst.
Diese finden Sie hier.

Stand 03.11.2020



Hier finden Sie (herausgegeben vom Kommunalen Integrationszentrum) eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen zum Verhalten während der Pandemie in verschiedenen Sprachen.
türkisch bulgarisch arabisch englisch russisch rumänisch



(Digitale) Selbsthilfe in Zeiten von Corona - Tipps und Anregungen

Wir haben für Sie eine Auswahl an Anregungen und Tipps für Selbsthilfe zusammengestellt, die Ihnen in "Corona-Zeiten" Aktivitäten ermöglichen können - nicht nur digital. Nähere Information finden Sie hier

 

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